Ästhetische Zahnmedizin, Zahnarzt Dr. Siegert & Zahnärztin Dr. Hase, Implantologie, Paradontologie, Umweltzahnmedizin, Ganzheitlicher Zahnarzt
Ästhetische Zahnmedizin, Zahnarzt Dr. Siegert & Zahnärztin Dr. Hase, Implantologie, Paradontologie, Umweltzahnmedizin, Ganzheitlicher Zahnarzt

Thema: Zahnimplantate

Zahnarzt Dr. Siegert, Konz & Zahnärztin Dr. Hase, Trier

Ort der Gemeinschaftspraxis: Konz (Ldkr. Trier-Saarburg)
Einzugsgebiet: Zahnimplantate Trier, Luxemburg, Saarburg

Zahnimplantate und Osteoporose:  Wenn der Knochen an Qualität verliert

Die Knochenqualität spielt bei der Implantation von künstlichen Zahnwurzeln eine entscheidende Rolle. Der Knochen sollte fest sein und genügend Knochenmasse vorhanden, damit der Zahnarzt ein Implantat stabil verankern kann. Leiden Patientinnen oder Patienten an Knochenschwund (Osteoporose), kann dies auch Auswirkungen auf die Kieferknochen haben. Gleichwohl ist eine Implantation möglich, wenn die Zahnärztin oder der Zahnarzt vor und während der Operation bestimmte Maßnahmen trifft, um eine ausreichende Grundstabilität des Implantats zu erreichen.

 

Knochendichtemessung bringt Orientierung

 

Bei den meisten Osteoporose-Patienten hat ein Arzt bereits die Knochendichte gemessen, etwa jene der Armknochen. Bei dieser so genannten Osteodensitometrie, kurz DEXA genannt, wird der Mineralsalzgehalt des Knochens bestimmt. Allerdings erlaubt dieser Wert keine sicheren Rückschlüsse auf den Zustand der Kieferknochen.
Es ist auch möglich, die Knochendichte des Kiefers im Vorfeld eines Eingriffes mittels Röntgenstrahlen zu bestimmen. Bei dieser Untersuchung wird gemessen, wieviel Strahlung vom Knochen absorbiert wird. Je durchlässiger der Knochen für Strahlung ist, um so weiter ist die Osteoporose fortgeschritten. Die Knochenschädigung lässt sich so in vier Schweregrade einteilen. Allerdings erlaubt auch diese Untersuchung nur eine Orientierung und keine eindeutige Beurteilung der Knochenqualität: Wie gut und ausreichend die Knochensubstanz in der Implantationsregion ist, lässt sich meistens erst während der Operation korrekt beurteilen.

 

Operationstechnik je nach Knochenqualität

 

Wenn der Zahnarzt die Knochenqualität erst beim Eingriff wirklich beurteilen kann, bedeutet dies jedoch nicht, dass er "ins Blaue hinein" das Fach für das Implantat vorbereitet. Vielmehr geht er zunächst besonders vorsichtig vor und setzt bestimmte Techniken ein.
 
1. Bohrwiderstand: Wird das erste Bohrloch in den Knochen gesetzt, kann der Operateur sich einen ersten Eindruck verschaffen. Je geringer der Widerstand, desto größer ist die Schädigung des Knochens durch Osteoporose.
 
2. Kleineres Bohrloch: Bei kritischen Fällen bohrt der Operateur ein kleineres Loch. Der Durchmesser des Implantats ist dann verhältnismäßig größer. Die Kontaktfläche zwischen Knochen und Implantat erhöht sich, wenn der Titanstift eingeschraubt wird.
 
3. Verdrängen anstatt Bohren: Bei einer weiteren Strategie wird zunächst nur ein kleines Loch gebohrt. Dann wird das Implantat vorsichtig eingeklopft. Der Vorteil gegenüber dem Bohren: Es wird kein Knochenmaterial abgetragen, sondern der Knochen bleibt erhalten und wird durch dieses – Kondensation genannte – Verfahren verdichtet. So kann er dem Implantat einen besseren Halt geben.

 

Quellenhinweis:

Die Veröffentlichung dieser Patienteninformationen wurde uns freundlicherweise von der Deutschen Gesellschaft für Implantologie genehmigt: www.dginet.de

Wir, Dr. Siegert, Konz und Dr. Hase, Trier, sind Mitglieder der DGI e.V.

 

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