Ästhetische Zahnmedizin, Zahnarzt Dr. Siegert & Zahnärztin Dr. Hase, Implantologie, Paradontologie, Umweltzahnmedizin, Ganzheitlicher Zahnarzt
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Thema: Amalgamsanierung bzw. Amalgamentfernung

Zahnarzt Dr. Siegert, Konz & Zahnärztin Dr. Hase, Trier

Ort der Gemeinschaftspraxis: Konz (Ldkr. Trier-Saarburg)

Einzugsgebiet: Amalgamsanierung Trier, Luxemb., Saarburg

Amalgamsanierung

Amalgam ist ein Zahnfüllmaterial. Es besteht zu ca. 50% aus metallischem Quecksilber, zu 35% aus Silber, enthält 9% Zinn, 6% Kupfer und ein wenig Zink, in Spuren auch andere Schwermetallen wie z.B. Palladium. Man spricht beschönigend von "Silberamalgam", obwohl der Hauptbestandteil hochgiftiges Quecksilber ist.

 

In der Zahnmedizin wird der Werkstoff Silberamalgam seit fast 200 Jahren verwendet. Betrachtet man die Möglichkeiten der Restauration durch Amalgam, so handelt es sich um ein zweifellos hervorragendes Füllungsmaterial, was seine mechanischen Eigenschaftenn angeht. Seit dieser Zeit gibt es auch die sog. „Amalgamkriege“ zwischen Befürwortern und Gegnern, ob das Quecksilber die Zahnfüllung verlässt oder nicht. 

 

Die Problematik – und dies ist inzwischen durch wissenschaftliche Studien klar belegt – liegt zum einen in der toxischen Komponente Quecksilber, zum andern in möglichen Unverträglichkeitsreaktionen gegen die übrigen Bestandteile. Beim Kauen wird Quecksilber freigesetzt, vom Körper zum großen Teil aufgenommen und in Geweben deponiert.

 

Eine  ganze Reihe wissenschaftlicher Studien aus den 90-er Jahren zeigen eindeutig, dass Quecksilber täglich aus den Füllungen austritt.

 

Ein Beispiel: Einer Gruppe von Affen und Schafen wurden Amalgam-Füllungen gelegt, einem Vergleichskollektiv nicht. Beide Tiergruppen wurden nach vier Wochen (in einer anderen Studie nach einem Jahr) untersucht. Im Amalgam-Kollektiv konnte man eine massive Quecksilberbelastung der Organe bzw. des Bindegewebes und des Gehirns feststellen, während im Vergleichskollektiv kein Quecksilbernachweis gelang.

 

Eine neuere, eindrucksvolle Studie stammt aus dem Jahre `99. Durchgeführt wurde sie von der Universität Tübingen. Dabei ging man von folgender Annahme aus: "Wenn es stimmt, dass Quecksilber die Amalgam-Füllung verlässt, so muss es in der Atemluft des Amalgam-Trägers nachgewiesen werden können." Regelmäßig wurden daraufhin im Tagesverlauf Messungen in der Mundhöhle der Probanden durchgeführt. Das Ergebnis war erschreckend. Immer nach dem Zähneputzen ließen sich massive Quecksilberspitzen in der Mundhöhle feststellen.

 

Man bedenke hierbei: Die Weltgesundheitsorganisation, WHO, hat vor vielen Jahren einen Grenzwert für die Ungiftigkeit von Wohnraumluft festgesetzt: Es darf nicht mehr als 1 Mikrogramm Quecksilber in einem Kubikmeter Wohnraumluft vorhanden sein. Bei der ebengenannten Tübinger Studie zeigten sich jedoch Werte bis zu 50 Mikrogramm pro Kubikmeter bei den Messungen in der Mundhöhle.

 

Die Entwicklung der letzten vier Jahrzehnte zeigt die Tendenz, auf Amalgam zu verzichten (z.B. Verbot in der Sowjetunion, keine  Verwendung  von Amalgam in Japan und skandinavischen Ländern).

 

Die Unverträglichkeitsreaktion kann durch einen sehr aussagekräftigen Test , denn LTT, dargestellt werden (weniger geeignet sind Epikutantests an der Haut). Die Komplementärmedizin zeigt jedoch die aussagekräftigsten Ergebnisse (EAV, Physioenergetik, HRV).

 

Die wichtigsten Kriterien bei dieser Diagnostik sind eine klare Herausarbeitung der Unverträglichkeit von Amalgam, der Zeitpunkt der Entfernung (nicht jeder Organismus verkraftet sofort diese Eingriffe und muss erst vorbehandelt werden) und die Suche nach einem verträglichen Alternativmaterial.

 

Bei der behutsamen Amalgamentfernung sind größtmögliche Schutzmaßnahmen  anzuwenden.

 

Eine Ausleitungstherapie (Entgiftung) mittels getesteter Heilmittel kann anschließend geboten sein, hier sollte jedoch sorgfältig die Notwendigkeit geprüft und auf mögliche Nebenwirkungen hingewiesen werden.

 

Wir beraten Sie in unserer Praxis gerne näher zu der Thematik.

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